Home-Verzeichnisse & Dienste

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Ihr Unix-Home-Verzeichnis

Unter Ubuntu und OS X wird das vom File-Server bereitgestellte Unix-Home-Verzeichnis direkt als Benutzerverzeichnis auf dem PC unter /home/BENUTZERNAME eingebunden. Die eigenen Daten werden also direkt auf den Server geschrieben.

Das Unix-Home-Verzeichnis kann maximal 10 GByte an Daten speichern. Wird diese Größe überschritten, funktioniert die Anmeldung nicht mehr, oder Programme arbeiten nicht mehr wie erwartet. Daher sollte die Speicherbelegung im Unix-Home-Verzeichnis immer im Auge behalten werden. Sie müssen Dateien löschen, falls der Speicherplatz nicht reicht. 

Unter Windows10 wird Ihr Unix-Home-Verzeichnis als Netzlaufwerk unter Z: bereitgestellt. Informationen zu Ihrem Speicherplatzverbrauch erhalten Sie im Windows-Explorer durch einen Rechtsklick auf dieses Laufwerk und Auswahl des Menüpunktes Eigenschaften.

Auf Ihr Home-Verzeichnis unseres File-Servers können Sie - auch von ausserhalb der Hochschule - per Secure Shell (SSH) oder Secure Copy Procol (SCP)  zugreifen. Dies ist mit folgenden Tools möglich:
MS Windows: WinSCP, Putty, Cygwin (ssh, scp)
Mac OS X: Cyberduck, Fuse + SSHFS, Terminal (ssh, scp)
Linux (Ubuntu): Terminal (ssh, scp), sshfs

Als Server ist uranus.f4.htw-berlin.de anzugeben. Als User und Passwort geben Sie den von uns erhaltenen Account ein. Beispiel für ssh im Terminal:

ssh s0XXXXXX@uranus.f4.htw-berlin.de

Ihr Windows-Profil - Besonderheiten unter Windows

Unter Windows werden die Benutzerdaten nicht direkt in das Dateisystem des File-Servers geschrieben. Beim Anmelden wird vom File-Server das Windows-Profil des Benutzers auf den PC kopiert. In dieser lokalen Kopie werden die Daten des Benutzers gespeichert. Erst beim Abmelden wird dieses lokale Windows-Profil wieder auf den Server zurück kopiert. Das Windows-Profil wird daher auch Roamingprofil genannt.

Durch dieses Hin- und Herkopieren dauert der An- und Abmeldevorgang unter Windows länger, besonders wenn große oder viele Dateien im Windows-Profil gespeichert wurden. Kann das Windows-Profil nicht zurück kopiert werden, gehen die Änderungen der letzten Windows-Sitzung verloren. Daher sollten im Windows-Profil möglichst wenig Daten geschrieben werden. Statt Dateien also z.B. unter 'Eigene Dokumente' zu speichern, ist es besser, diese Dateien direkt in das Unix-Home-Verzeichnis unter Z:\ oder ein beliebiges Unterverzeichnis zu speichern.

Das Windows-Profil ist auf maximal 200 MByte beschränkt. Es erfolgt eine Warnmeldung, wenn diese Grenze überschritten wird.

Zur Vermeidung von Problemen werden einige Ordner vom Windows-Profil ausgeschlossen. Die Inhalte des Windows-Papierkorbes und des Windows-Download-Odners gehen beim Abmelden verloren! Verschieben Sie bitte wichtige Dateien aus dem Windows-Download-Ordner in den Ordner Z:\Downloads.

Da oben beschriebene Kopieren der Windowsprofile erfordert es, dass zwei Eigenschaften von Windows auf den Laborrechnern deaktiviert sind. Sie können auf den Laborrechnern ihre Dateien nicht mit EFS verschlüsseln, da das Encrypted Filesystem (EFS) deaktiviert ist. Sie können auch nicht mit sogenannten Offline Dateien arbeiten, da auch diese Eigenschaft abgeschaltet ist.

Besondere Eigenschaften des Desktops

Seit dem WiSe 2017 ist der Desktop nicht mehr Bestandteil des Roamingprofils, sein Inhalt wird also beim Einloggen nicht vom Server geholt und beim Ausloggen nicht auf den Server geschrieben, stattdessen verbleibt der Desktop komplett auf dem Server. Sie können also Daten auf den Desktop legen, ohne das Anmeldung und Abmeldung verlangsamt werden.

Lokale Festplatten

Die PCs in den Laboren "Game Technology & Interactive Systems" sowie "Visual Computing" sind mit 250 GByte SSD Platten ausgestattet. Diese beinhalten das Windows-Betriebssystem und -Programme sowie Ihr lokales Windows-Profil. Eine weitere 500 GByte-Festplatte stellt Ihnen neben dem Ubuntu-System einen Daten-Bereich zur Verfügung. Unter Windows können im Ordner D:\data Dateien abgelegt werden. Weiterhin steht Ihnen für virtuelle Maschinen der Ordner D:\VM zur Verfügung.

Im Labor "Web Technologies" finden Sie die entsprechenden Verzeichnisse unter Windows in C:\data.

Dateien in diesen Ordnern werden nicht gesichert und können von jedem User gelesen und gelöscht werden. 

Netzlaufwerke zum Datenaustausch

Unter Ubuntu und Mac OS X sind unter ~/share Ordner vom Fileserver eingebunden. Diese dienen dem Datenaustausch. Unter Windows werden diese Laufwerke unter Y: eingeblendet.

Alle Nutzer können in /share/public Verzeichnisse und Dateien erstellen. Dateien und Verzeichnisse, die hier von einem Nutzer angelegt werden, gehören diesem Nutzer. Andere Nutzer können diese Datein und Verzeichnisse lesen und ändern, aber nicht löschen. Damit eignet sich /share/public sowohl zum Datenaustausch als auch zum gemeinsamen Arbeiten in Gruppen.

Lehrende können in /share/lehrende Verzeichnisse anlegen und Dateien erstellen, diese können von Studierenden gelesen werden. 

Die Server des FB4

Der FB4 verwaltet mehrere Serversysteme. Für Studierende ist insbesondere auch der Projekteserver studi.f4.htw-berlin.de von Bedeutung, hier stehen Werkzeuge zur Softwareentwicklung zur Verfügung (Datenbanken, Versionsverwaltung, Webserver, Projektmanagement).

  • SSH/SFTP: uranus.f4.htw-berlin.de
  • WWW: www.f4.htw-berlin.de
  • Projekte: studi.f4.htw-berlin.de